GESPRÄCHSSALON

IMPULSE FÜR DEN WANDEL

DEEP TALK STATT SMALL TALK

Der GESPRÄCHSSALON beim GENUSSWANDEL ist ein Raum, in dem Zeit und Ruhe ist für differenziertes Betrachten, Zuhören und Nachdenken. Ideologiefrei und unverkrampft können Sie hier spannenden Menschen begegnen und neue Kontakte knüpfen.

Henrike Höhn gründete und moderiert diesen SALON, in dem gesellschaftliche Themen diskutiert werden, die uns alle interessieren.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Teilnehmer*innen begrenzt.

Teilnahmebeitrag: 20,- €

Möchten Sie zum GESPRÄCHSSALON eingeladen werden und in kleiner Runde diskutieren, dann senden Sie gerne eine Email an: info@genusswandel.de

26. November 2019

14. GESPRÄCHSSALON
"Heimat - ein Ort, ein Land, ein Gefühl?"

Moderation: Henrike Höhn (Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

Heimat hat viele Dimensionen und man entkommt ihr nicht. Heimat wirfrt als Begriff viele Fragen auf. Ist Heimat ein Ort, ein Land oder ein Gefühl? Hat Heimat Grenzen und wer bestimmt diese? Kann man mehrere Heimaten haben? Ist Heimat definiert durch Menschen, die einem das Gefühl von Geborgenheit geben und die eigene Sprache sprechen? Definiert sich Heimat nicht auch über Sinnerseindrücke, wie bestimmte Gerüche oder die Erinnerung an gewohnte und geliebte Speisen?

Martin Walser spottete einst: Heimat sein "der schönste Name für Zurückgebliebenheit", während Jean Amery bereits 1966 in seinem Essay "Wie viel Heimat braucht der Mensch" schrieb: "Man muss Heimat haben, um sie nicht nötig zu haben". Die Philsophin Karen Joisten wiederum fragt: "Steht die Betonung von Heimat nicht im Widerspruch zu einer Haltung, die der Mensch im Zeitalter von Globalisierung und weltweiter Vernetzung einnehmen muss?"

Von einem erweitereten Heimatbegriff geht TV-Koch Tim Mälzer in seinem Kochbuch "Neue Heimat" aus und zählt neben Bratwurst und Hühnerfrikassee auch Pizza, Döner und Burger zur deutschen Heimatküche. Er stellt fest: "Unsere Generation ist vielleicht genau die, die Tradition bewahrt, sich aber auch den anderen Welten öffnen kann."

Ideologiefrei wollen wir an diesem Abend den Begriff und die Renaissanve der Heimat beleuchten.

22. Oktober 2018

13. GESPRÄCHSSALON
"Einfach leben - Verzicht als neue Lebensform"

Moderation: Henrike Höhn (Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

Freiwilliger Verzicht ist "in" und behauptet sich seit einigen Jahren als gesellschaftlicher Trend. Für die sogenannten Neo-Minimalisten ist weniger mehr. Was für die Nachkriegsgeneration als erstrebenswert galt, nämlich das zu zeigen, was man sich leisten kann, wird heute von vielen als Lebensziel infrage gestellt. "Downshifting" oder "simplify your life" stehen für eine Lebensform, die hinterfragt, was man zum Leben eigentlich braucht. Dabei reicht die Bandbreite vom radikalen Verzicht bis zu Einschränkungen in wenigen Lebensbereichen. Dies kann sich auf den Bio Sonntagsbraten beziehen, aber auch auf den Verzicht auf Fernreisen, die neueste "Zuckerfei" Challenge, die Reduzierung von Plastikmüll durch das Einkaufen auf dem Wochenmakrt oder die Nutzung von Carsharing Angeboten, etc..

Doch was bringt Menschen dazu freiwillig zu verzichten? Ist es nur eine Form von Hedonismus oder eine Abrechnung mit dem Konsumterror? Welche Motivation verbirgt sich dahinter, wenn man sich und der Umwelt "Gutes" tut zu Lasten der eigenen Annehmlichkeiten? Führt Neo-Minimalismus tatsächlich zu einem allgemeinen Umdenken und gesellschaftlichen Wandel?

Über diese und weitere Fragen wollen wir intensiv und konktrovers diskutieren.

27. August 2018

12. GESPRÄCHSSALON
"Natur-Hype: Natur als Bestandteil des guten Lebens und die "Outdoorisierung" der Städte"

Moderation: Henrike Höhn (Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

"Gärtnern ist der neue Sex" so formulierte es vor einiger Zeit Gabriella Pape, Leiterin der Königlichen Gartenakademie Berlin. Schrebergärten erleben z.Zt. ein Revival und Urban Gardening liegt voll im Trend. Gartenmagazine boomen. Mit Designer-Garten- und Balkonmöbeln, Hochbeeten auf Balkonoasen und entsprechend designten Grillstationen, Smokern und Outdoor-Leuchten machen wir es uns im Außenraum gemütlich. Garten- und Pflanzencenter haben Hochkonjunktur. Open-Air-Dinner sind fester Bestandteil unseres Alltags und die Anzahl der städtischen Imker und ihrer Bienenvölker wächst. Mit frischem Fisch, Gemüse und Kräutern aus städtischer Zucht versorgen Urban Farming Projekte schon heute nachhaltig eine Anzahl der Berliner Stadtbewohner.

Geht es dann tatsächlich raus "ins Grüne", so locken Baumwipfel- und Barfußpfade, Kräuterwanderungen und Übernachtungen in futuristischen Baumhäusern. Immer mehr Stadtbewohner fragen sich, wie sie Natur in ihren Alltag integrieren können. Ein Thema mit Zukunft, denn im Jahr 2050 werden voraussichtlich 84 Prozent aller Deutschen in Städten leben.

Über den Wandel im mentalen Umgang mit der Natur und die Veränderung der Gesellschaft, des Konsums und der Märkte, darüber wollen wir an diesem Abend genussvoll und kontrovers diskutieren.

25. Juni 2018

11. GESPRÄCHSSALON
"Toleranz und Akzeptanz"

Moderation: Henrike Höhn (Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

Toleranz ist wichtig. Ständig wird von Toleranz gesprochen und sie wird laufend von uns eingefordert. Wer nicht tolerant ist, hat es schwer in unserer Gesellschaft, und freiwillig würden sich wenige von uns als intolerant bezeichnen. Was aber bedeutet das Wort eigentlich genau und wird nicht ganz viel Wünschenswertes damit verbunden, was eigentlich nicht dazugehört? Wie verstehen wir heute Toleranz? Sollte Toleranz nicht mehr sein, alsl eine Duldung von religiösen Unterschieden, sowie Duldung anders Denkender und Handelnder, wie Gotthold Ephraim Lsssing sie im Zeitalter der Aufklärung in seiner Ringparabel beschreibt?

Als Steigerung von Toleranz gilt die Akzeptanz. Viele Menschen verknüpfen allerdings Akzeptanz mit Niederlage und tun sich schwer damit. Sie weigern sich Situationen zu akzeptieren, die nicht ihren Erwartungen und Wünschen entsprechen. Doch gerade die Akzeptanz unabänderlicher Situationen hat nachweislich positive Auswirkungwn auf unser Wohlbefinden. Doch warum fällt es uns so schwer etwas zu akzeptieren?

Über diese und weitere Fragen wollen wir intensiv und kontrovers diskutieren.

28. Mai 2018

10. GESPRÄCHSSALON
"Selbstoptimierung und Perfektionismus"

Moderation: Henrike Höhn (Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

Produktiver arbeiten, fitter werden, schöner sein - durch Selbstoptimierung sollen wir angeblich ein besseres Leben führen. Die Anforderungen der Gesellschaft, aber auch des Einzelnen an sich selbst fordern allerdings ihren Tribut: Stress, Burnout und Depressionen nehmen zu.

Effizienz und ein gutes To-Do-Management sind für viele von uns anzustrebende Ziele. Geht es doch fast immer um das Erreichen der nächsten Erfolgsstufe, das Gewinnen der nächsten Challenge und somit um ständige Selbstoptimierung. Life-Coachings, Optimierungs-Workshops und Schönheits-OPs werden immer mehr nachgefragt. Doch wo bleibt dabei die Zufriedenheit, das Selbstlob, das Innehalten, die Selbstreflexion, das Gefühl von Glück?

Also, einfach "auf alles pfeifen" und die anderen machen lassen? Braucht es nicht auch das Streben nach Perfektionismus und den nötigen Ehrgeiz, um in bestimmten Berufen Erfolg zu haben? Wie viel Selbstoptimierung ist noch gesund und sind Selbstoptimierung und Perfektionismus wirklich erstrebenswert oder erreichen wir vor allem eins: das Gegenteil?

23. April 2018

9. GESPRÄCHSSALON
"Sehnsucht nach dem Besonderen: Brauchen wir heute noch Helden?"

Moderation: Henrike Höhn (Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

Von kleinen und großen Helden wimmelt es neuerdings in den Medien. Ob "Heldenmarkt", "Frühstückshelden", "LED Helden" oder "Haftpflichthelden", es scheint z.Zt. überall an Helden zu wimmeln. Ein Pharmakonzern wirbt aktuell zum Weltfrauentag für seine Schmerzmittel mit dem Slogan "Superheldinnen kennen alle Schmerzen". Dabei definiert sich der Begriff des Helden/der Heldin doch über eine außeralltägliche Leistung. Doch wo lässt sich diese erkennen? Fehlt es heutzutage nicht eher an Helden, die für ihre Ideale kämpfen, gegen den Strom schwimmen, Einsatzbereitschaft für ihre Mitmenschen zeigen und nicht der Herde in allem folgen?

26. Februar 2018

8. GESPRÄCHSSALON
"Haben wir das Vertrauen verloren?"

Moderation: Henrike Höhn (Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

"Vertrauen ist der Anfang von allem" - Mit diesem Slogan bewarb die Deutsche Bank in den Neunzigerjahren ihre Finanzprodukte. Laut Edelman Trust Barometer 2017 vertrauen allerdings nur noch vier von zehn Bundesbürgern darauf, dass das politische System hierzulande grundsätzlich funktioniert und Regierung, Medien, Wirtschaft und NGO's ihre Aufgaben weitgehend erfüllen. Wie von Edelman ebenfalls festgestellt, haben sowohl Regierungen als auch Medien und NGO's dabei gegenüber dem Vorjahr sogar noch weiter an Vertrauen eingebüßt. Lediglich die Wirtschaft hat in den Augen der Bundesbürger leicht zulegen können. Doch auch die Autobranche hat inzwischen, bedingt durch ihre Skandale, mit einem Vertrauensverlust zu kämpfen. Somit stellt sich die Frage, wem wir noch Vertrauen schenken und an welchen Kriterien wir Vertrauenswürdikeit festmachen.

22. Januar 2018

7. GESPRÄCHSSALON
"Neue Perspektiven gewinnen"

Moderation: Henrike Höhn
(Gründerin und Inhaberin GENUSSWANDEL)

Ein neues Jahr kann immer auch Anlass sein, um Ballast abzuwerfen, seine Lebenssituation zu reflektieren und den Blick nach vorn zu lenken.

Doch wir alle lieben unsere Gewohnheiten. Sie sind gut, weil sie Energie sparen helfen und uns davor bewahren, über jeden einzelnen Schritt nachdenken zu müssen. Es fällt uns schwer, aus festgefahrenen Denkmustern auszubrechen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Allerdings hilft das Entwickeln von neuen Perspektiven, bzw. ein Perspektivwechsel entschieden weiter, um seinen Horizont zu erweitern, sich für Neues zu öffnen und fremde Perspektiven einzunehmen, um bessere Entscheidungen treffen zu können und die Grenzen im Denken zu überwinden. Doch, wie die Sichtweise wechseln und neue Perspektiven erkennen?

Darüber wollen wir im ersten GESPRÄCHSSALON 2018 diskutieren.